Die Herstellungsverfahren der Kunststoffzisternen

Produktion einer Kunststoffzisterne
Herstellung einer Kunststoffzisterne im Rotationsverfahren

Kunststoffzisternen sind in der Regel monolithische Behälter und somit absolut dicht. Sie werden in der Regel im sogenannten Rotationsverfahren hergestellt. Dies ist ein Produktionsprozess, der so ähnlich funktioniert wie die Produktion von Schokoladenweihnachtsmännern.

Der Hersteller kann erheblich Einfluss auf die Wandstärke und damit die Stabilität des Tanks nehmen. Aber vor allem konstruktive Merkmale wie Verrippungen und Form sind stabilitätsprägend. Deshalb gibt es auch die unterschiedlichsten Designs bei diesen Behältern.

Beim Blasformen wird ein Thermoplast-Vorformling in einer Form mit Drucklut aufgeblasen,  so dass er sich innen an die Form anpasst. Beim Erkalten behält dieser Hohlkörper die Form.  Dieses Verfahren dient vor allem zur Herstellung von Flaschen, Fässern, Autotanks und eben Regenwassertanks.

 

Kunststoffzisterne Konstruktion
Konstruktion einer Kunststoffzisterne

Interessant sind Verfahren, die Kunststoffzisternen mit mehreren unterschiedlichen Schichten produzieren können.

Dadurch erhöhen sich die mechanischen Eigenschaften und ermöglichen die Wiederverwertung von Kunststoffen in sogenannten Recyclingschichten.

Ebenfalls äußerst stabil sind Speicher, die im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Sie sind bis zur Tankmitte grundwasserstabil, können mit LKW befahren werden und sind bei den Anschlüssen äußerst passgenau.

Bei allen Produktionsverfahren entstehen äußerst glatte Innenwände, was sich positiv auf die Wasserqualität auswirkt.

Wenn Sie sich vor einem tiefen Erdaushub scheuen, können Sie auf einen Flachtank zurückgreifen.

Die Erdarbeiten können in diesem Fall problemlos selbst durchgeführt werden, der Flachtank lässt sich leicht einbauen.

Veröffentlicht am