Was ist beim Einbau einer Kunststoffzisterne zu beachten?

Kunststoffzisterne Großanlage
Großanlage mit Kunststoffzisternen

Auch wenn die Kunststoffzisterne leichter einzubauen ist, als eine Betonzisterne, darf man aber nicht außer Acht lassen, dass der Einbau etwas aufwendiger ist.

Ist die Grabensohle, so nennt man die Fläche in der Grube auf die der Tank steht, hergerichtet und der Tank wie gewünscht  platziert ist, muss nun Schritt für Schritt verfüllt werden. Die Kunststoffzisterne wird zu einem Viertel mit Wasser gefüllt und dann darf nur mit Sand gefüllt werden, zumindest darf das Füllmaterial keine großen spitzen Steine enthalten.

Feiner Splitt ist unseren Erfahrungen nach am besten geeignet, weil er sich gut setzt und verdichten lässt.  Hier sind aber natürlich immer genau die Einbauanweisungen der Hersteller zu befolgen. Allen gemein ist, dass Schicht für Schicht verfüllt werden muss, parallel muss der Tank weiter mit Wasser befüllt werden.

Bei Betonzisternen kann oft der ursprüngliche Aushub zum Verfüllen benutzt werden, aber auch hier gilt Schicht für Schicht verdichten, sonst setzt sich später die Erde und die Anschlussrohre verändern ihre Position. Gefälleänderung oder Undichtigkeiten sind die Folge. Sorgfältig einbauen ist die Devise und man hat später keinen Ärger!

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